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Willkommen bei Attac Aschaffenburg-Miltenberg

Urban Priol

"Warum Attac wichtig ist? Was ist das denn für eine bescheuerte Frage! Die beliebteste Politikerin der Republik wirft ihr ohnehin nur symbolisches Steckenpferd, den Klimaschutz, der Industrie zum Fraß vor und will, dass wir nach der Krise wohin zurückkehren? Achtung, O-Ton Merkel: 'Zu unserem alten Kurs. Ich sage: Je schneller, desto besser!' Wow! Viel gelernt, Madame. ... Gut, dass es die Attacies gibt, die dem Treiben nicht nur zuschauen und meinen: 'Ist halt so...' Da bin ich doch gerne unterstützend dabei."

Urban Priol ist Kabarettist, kommt vom bayerischen Untermain und ist bekannt aus der ZDF-Kabarettsendung "Neues aus der Anstalt". Priol ist Attac-Mitglied seit dem 7. Mai 2009.

14. Mai 2021: Wir gratulieren Urban zum Sechzigsten und wünschen ihm noch viele Jahre, gesund "dabei" zu sein.

Urban Priol über Corona-Pleiten | Zum Lachen ins Revier"Im Fluss", 20.09.2020;Jahresrückblick 2019
Urban Priol 2017 über AKP, Erdogan,Trump, Schulz co. (Kleinkunstpreis 2017)Urban Priol am 18. April 2015 in Miltenberg

24.9.2021: Attac im Klimabündnis Aschaffenburg

Foto: Hartmut Kreutz

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Attac ist Mitglied im Klimabündnis Aschaffenburg. Auf der Kundgebung von Fridays for Future im Rahmen des globalen Klimastreiks am 24. September wurde für das Klimabündnis folgender Redebeitrag gehalten:

Viele von uns werden übermorgen auf die Wahlergebnisse schauen und hoffen, dass diejenigen Parteien stark abschneiden, die die Bekämpfung des Klimawandels zu einem ihrer Hauptanliegen erklärt haben.
Aber lassen wir uns nicht täuschen:
Die Parteien fliehen vor der Realität, aber das Klima holt auf – wie man leider auch an den kürzlichen Flutkatastrophen in Deutschland sieht. Nicht eine einzige der im Bundestag vertretenen Parteien hat ausreichende Konzepte, um der Klimakatastrophe gerecht zu werden.
Zu diesem Ergebnis kommen sowohl die Wahlprogramm-Analysen des Leipziger Vereins „Konzeptwerk neue Ökonomie“, sowie eine Studie des „deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung“.
Das mag niederschmetternd klingen, aber ist doch auch eher weniger verwunderlich: Denn keine der Parteien tritt konsequent für die längst überfällige Überwindung des globalen Wirtschaftssystems ein, vor allem nicht dann, wenn sie in Regierungsverantwortung ist. Es ist die Produktionsweise des Kapitalismus, die seit Jahrhunderten Menschen und Erde rücksichtslos ausbeutet und zerstört, um immer wieder mehr, mehr und noch viel viel mehr zu produzieren, von dem dann nur Wenige auf Kosten der Mehrheit der Menschen profitieren. Die Konzepte, die bei allen Parteien auf einen mehr oder weniger „grünen“ Kapitalismus hinauslaufen, sind reine Augenwischerei: Denn sie ändern nichts daran, dass die Gewinnmaximierung bestehen bleibt und im Zweifelsfall eine menschenfreundliche Politik immer untergeordnet wird.

Soziale Ausbeutungen und ökologische Verwüstungen vor allem im globalen Süden werden bestehen bleiben: mögen sich zwar die Rohstoffe ändern, die bei der angeblichen Verkehrswende beispielsweise zu E-Auto hin benötigt werden, so bleibt doch die Art ihrer menschen- und naturfeindlichen Gewinnung bestehen.
Deutschland soll in den Augen aller Parteien Exportweltmeister bleiben, also Gewinner im globalen und perfiden „Alle gegen Alle“-System, bei dem Reichtum weiterhin in den Ländern des globalen Nordens konzentriert bleibt, während die Mehrheit der Menschen weiterhin in Armut und Elend leben muss.
Und keine der Parteien will sich so richtig mit der Automobilindustrie – trotz all ihrer verbrecherischen Taten – anlegen: Die meisten verkehrspolitischen Vorschläge setzen weiterhin maßgeblich auf den Individualverkehr, dessen Hinwendung von Verbrenner- zu E-Motoren weiter massive ökologische Schäden verursachen wird. Während die Auto-Industrie also weiter gepampert und von der Allgemeinheit finanziell gefördert werden soll, tut sich wenig beim längst überfälligen Ausbau des Gemeinschaftsverkehrs. Es bleibt bei reinen Lippenbekenntnissen der Politik:
Auch in Aschaffenburg wird weiterhin auf Autos gesetzt, die immer noch beinahe jeden Zentimeter der Innenstadt befahren dürfen: Projekte wie die Umweltstraße sind dabei eine peinliche Farce. Sie ist nur ein paar Meter lang und wird selbst in ihrer Kürze weiterhin von Autos frequentiert. Die Verwaltung bemüht sich dagegen eher um fragwürdige Nachhaltigkeitspreise, die in Kooperation mit denjenigen Firmen vergeben werden, die global zu den meisten Umweltschäden beitragen. Eine konsequente Politik für Klimaschutz und eine ökologische Stadt ist
dagegen nicht erkennbar, sondern man feiert sich lieber selbst und kümmert sich um Klimaanpassungsstrategien.
Egal also, wer übermorgen die Wahl gewinnt: es wird weiterhin an außerparlamentarischen sozialen Bewegungen wie uns liegen, auf der Straße für einen Politik-Wechsel zu kämpfen und gegen die fortschreitende soziale und ökologische Verwüstung der Erde. Lassen wir uns auch nicht erzählen, dass das nicht bezahlbar wäre – wenn wir gleichzeitig Banken und Airlines ohne Grenzen retten. Unsere Stimme und unser Protest auf der Straße sind dringender denn je benötigt:
Als der Weltklimarat Anfang August „Alarmstufe Rot“ für die Menschheit ausrief und eindrücklich vor einem drohenden Kontrollverlust im Kampf gegen den Klimawandel warnte, blieb es weltweit erstaunlich ruhig. Viel zu ruhig: Bezeichnenderweise spielte diese Warnung nicht einmal im Wahlkampf eine besondere Rolle. Schnell wurde zur Tagesordnung übergegangen. Dabei steht nicht weniger auf dem Spiel, als die Frage, ob dieser Planet weiterhin potentiell für alle Menschen ein lebenswerter sein kann oder nicht.
Sorgen also wir dafür, dass unser Protest unüberhörbar laut weitergeht und sich kompromisslos für ein radikales Umsteuern einsetzt. Machen wir noch deutlicher, dass ein bisschen Reformpolitik weder den Klimawandel noch soziale Ausbeutung beenden wird.

System Change statt Climate Change!!!

 

 

"Come September". Arundhati Roy, 2002(!) Nachtrag zum 11. September

"Jeden Tag bin ich erstaunt, wie viele Menschen glauben, dass die Ablehnung des Krieges in Afghanistan bedeutet, den Terrorismus zu unterstützen oder für die Taliban zu stimmen. Nun, da das ursprüngliche Ziel des Krieges - die Ergreifung Osama bin Ladens (tot oder lebendig) - offenbar ins Wasser gefallen ist, wurden die Torpfosten verschoben. Es wird so getan, als sei es das Ziel des Krieges gewesen, das Taliban-Regime zu stürzen und die afghanischen Frauen von ihren Burkas zu befreien. Wir sollen glauben, dass die US-Marines in Wirklichkeit auf einer feministischen Mission sind.[Gelächter, Beifall]"

hören und sehen bei youtube

dt. Übersetzung (pdf)

Rojava: Aktuelle Lage in der Pandemie – Spendenaufruf

Am 10.06.2021 hat ein Online Vortrag über die Pandemie-Situation in Rojava – unterstützt auch von Attac Aschaffenburg – stattgefunden.

Wir bitten um materielle Unterstützung der Bemühungen von Dr. Wilk, Herrn Lengfeld und weiteren Helferinnen und Helfern!

Dr. Michael Wilk berichtet aus Rojava

Spendet bitte an das Konto der Kommunalen Initiative
IBAN DE67 7955 0000 0005 1788 01
Stichwort: Gesundheitshilfe Dr. Michael Wilk!
Die gesammelten Beträge werden an Dr. Wilk weiter geleitet.

Hier die You-Tube-Aufzeichnung der Veranstaltung, im Folgenden ein kurzer Bericht:

Dr. Michael Wilk (Notfallmediziner) und Torsten Lengfeld (Physiotherapeut) haben von Ihrem letzten gemeinsamen Besuch in Rojava berichtet. So wurden im April und Mai 2021 sowohl die Menschen medizinisch versorgt, als auch das dortige Klinikpersonal geschult. Sie berichteten über türkische Angriffe und den Lockdown im Autonomiegebiet Rojava/Nordsyrien. Rojava ist kein rein kurdisches Gebiet. Hier leben verschiedene Bevölkerungsgruppen, ca. 4 Mio. Menschen. Die WHO hat ca. 17.500 Dosen Impfstoff zur Verfügung gestellt – bei weitem nicht ausreichend. Hilfsdelegationen unterstützen die Ausbildung zur Selbsthilfe. Es fehlt an know-how, an medizinischem Material und Therapiemöglichkeiten. Zu behandeln sind verstümmelte Kriegsopfer, Giftgasopfer, traumatisierte Menschen. Es fehlen Zahnärzte, Augen- und Ohrenärzte, Gynäkologen, Kinderärzte, Physiotherapeuten, aber auch Hilfsmittel wie Brillen, Hörgeräte, Rollstühle, Krücken, Medikamente usw. Es ist sehr schwierig Hilfstransporte zu organisieren. Dr. Wilk und Torsten Lengfeld schilderten die Situation vor Ort als sehr bedrückend und von Unsicherheit geprägt, auch wegen der türkischen Übergriffe. Trotz allem gibt es große Anstrengungen zum Wiederaufbau. Waisenkinder, oft die Ergebnisse sexueller Gewalt, werden von der kurdischen Selbstverwaltung betreut.

Trotzdem sind die Perspektiven für junge Menschen so schlecht, dass viele das Land verlassen wollen. Es gibt ein großes Camp in dem ca. 60.000 Menschen leben. Dr. Wilk bezeichnete es als Brutstätte des IS. Hier schließen sich Menschen dem Terror an, die in einer prekären Situation leben.

Nötig wären Maßnahmen – auch der deutschen Regierung – zur Rückholung von Tätern. Der Verein Civaka Azad dient als Ansprechpartner für medizinische Themen. Auf Einladung des kurdischen Zentrums war Dr. Wilk bereits mehrmals in Aschaffenburg. Seine Vorträge über die Situation von Rojava waren immer sehr beeindruckend und informativ.


Wir sagen vielen Dank im Namen aller, die sich für die Hilfe in den umkämpften Gebieten von Rojava und den Aufbau von selbstverwalteten Strukturen einsetzen.

1. MAI: HOCH DIE INTERNATIONALE SOLIDARITÄT! Aufruf zur Kundgebung des DGB und zur Demo des "unabhängigen Mai-Komitees Aschaffenburg"

Demozug 1. Mai 2021 Aschaffenburg
Demozug 1. Mai 2021 Aschaffenburg - Foto H. Kreutz

Aufruf herunterladen(pdf)

Nachdem der DGB seine Mai-Demonstration abgesagt hatte, rief ein unabhängiges Mai-Komitee Aschaffenburg auf:
Kommt zur Demo, jetzt erst recht!
Treffpunkt und Auftakt war am Parkplatz LINDE, Schweinheimer Straße um 10:00 Uhr
Nach Redebeiträgen von Attac bzw. dem unabhängigen Mai-Komitee, der Interventionistischen Linken, dem Frauenbündnis "feministischer März" und dem Bündnis riseup4rojava zogen gut 100 Teilnehmende kämpferisch, bunt und laut - unterstützt durch die Friedenstrommler - durch die Innenstadt zur DGB-Kundgebung (Theaterplatz).

Weitere Eindrücke und Bilder hier, hier und hier.


Das unabhängige Mai Komitee Aschaffenburg ist ein Zusammenschluss verschiedener politischer und sozialer Initiativen, welcher schon zum 1. Mai 2020 eine Fahrraddemo durchführte.

Ostermarsch Aschaffenburg 2021 - Nein zum Krieg! Attac und Friedenstrommler rufen auf. Auch dem Klima und der Gesundheit zuliebe: Abrüsten - jetzt!

Am Oster-Samstag, 03. April 2021, trafen sich gut ein halbes Hundert Menschen zum Ostermarsch 2021 auf dem Theaterplatz in Aschaffenburg ein - erwartungsgemäß weniger als in Nicht-Lockdown-Zeiten. Nach Liedbeiträgen von Ernesto Schwarz (FFM) und Redebeiträgen aus den Reihen der Veranstalter:innen gab es einen Marsch rund um die Innenstadt.
Die Abschlusskundgebung fand im Schöntal am Eingang City-Galerie statt.

Die Hauptforderungen waren

  • Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags durch die Bundesregierung
  • Stopp der Rüstungsexporte
  • Schluss mit allen militärischen Interventionen, wo auch immer - Auslandseinsätze
  • der Bundeswehr eingeschlossen
  • Fluchtursachen angehen
  • ABRÜSTEN statt AUFRÜSTEN

Um diese herum rankten sich auch die Redebeiträge.

Redebeitrag Dorothea Litzba, Attac

Redebeitrag Mike Fleckenstein, Friedenstrommler

Redebeitrag Peter Diekmann, Attac

Redebeitrag Rudolf Lang, Friedenstrommler

Redebeitrag Ludwig Stauner, Attac u. Friedenstrommler

Redebeitrag Reinhard Frankl, Attac

Der Aufruf kann als pdf hier heruntergeladen und nachgelesen werden.

Mehr tolle Bilder von Hartmut Kreutz unter www.h-kreutz.de

 

KRANKENHAUS STATT FABRIK! Podiumsdiskussion anlässlich der Privatisierung am Klinikum A'burg

Podiumsdiskussion anlässlich der Privatisierung am Klinikum A'burg
3. Dezember 2020, Colosaal Aschaffenburg, 19:30 Uhr, Einlass ab 19:00

Aufgrund der Corona-Hygieneregeln werden Interessent*innen gebeten, mit der Personenzahl sich über unsere Mailadresse info@kommunale-initiative.de mit Adresse und Tel.Nr. bis spätestens Montag, 30.11. um 20:00 für die Platzreservierung anzumelden. Wer sich bisher schon per Mail oder am Stand gemeldet hat, ist bereits
berücksichtigt. Wer
ohne Anmeldung kommt, wird auf die hinteren Plätzen gesetzt oder kann nicht in den Veranstaltungsraum, wenn die Höchstgrenze der Besucherzahl erreicht ist. Die Veranstaltung wird über youtube direkt übertragen. LINK UND ZUGANG HIER!

Nach der Privatisierung des Reinigungsdienstes im Jahr 2018 wurden im September 2020 weitere Dienste des Aschaffenburger Klinikums ausgelagert oder teilprivatisiert. Im Oktober gab dann der Aschaffenburger Stadtrat nach einem knappen Mehrheitsbeschluss grünes Licht für die Maßnahmen. Mit zwei Stimmen Mehrheit wurde der Antrag der KI abgelehnt diese Maßnahmen zu stoppen. Grund für die Umstrukturierungen: Kosteneinsparung auf Kosten der Belegschaft.

So wird das Klinikum Stück für Stück auf dem Rücken der Beschäftigten teilprivatisiert.

Gemeinsam, mit den betroffenen KollegInnen, fordern wir, dass das Klinikum zu 100% in kommunaler Hand bleibt und gemeinwohlorientiert geführt wird. Wir fordern, keine Auslagerung oder Teilprivatisierung und weg mit den Fallpauschalen! Um hier politischen Druck aufzubauen und die Situation für die Beschäftigten verbessern, wollen wir mit Fachleuten und direkt Betroffenen diskutieren.

Diese Diskussion anlässlich der Privatisierung am Klinikum A’burg findet am 3. Dezember 2020, im Colosaal Aschaffenburg statt. Beginn 19:30 Uhr, Einlass ab 19:00. Auf dem Podium ist vertreten:

  • Matthias Warmo (Betriebsratsvorsitzender im kommunalen und teils mitarbeitergeführten Krankenhaus Spremberg).
  • Nadja Rakowitz (Leiterin des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte und aktiv im Bündnis Krankenhaus statt Fabrik) und
  • Achim Bonatz (ver.di-Mitglied und Betriebsratsvorsitzender am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau).

DIE VERANSTALTUNG WIRD ORGANISIERT VON DER KOMMUNALEN INITIATIVE ASCHAFFENBURG UND UNTERSTÜTZT VON ATTAC ASCHAFFENBURG UND DIE LINKE ASCHAFFENBURG & BAYER. UNTERMAIN.

Flyer (pdf) herunterladen

 

Gedenken an das Novemberpogrom´38 Montag, 9. November 2020, Beginn: 18:00 Uhr, Kurt-Eisner-Platz (Herstallturm)

anschließend Gedenkweg mit Stationen an
- Gedenktafel für die Opfer des Faschismus „hinter der Sandkirche“
- Geburtshaus Peter Gingold (Steingasse 27)
- Platz der ehem. Synagoge (Wolfsthalplatz)

Es laden ein
Attac Aschaffenburg-Miltenberg,
das Bündnis gegen Rechts
die Interventionistische Linke
die Kommunale Initiative (KI)
DIE LINKE Aschaffenburg und BUM

in der Erkenntnis, ...

  • dass der 9.11.1938 zwar das Fanal zum Holocaust war, dieses aber eine 20-jährige deutliche Vorgeschichte hatte;
  • dass der Widerstand gegen Faschismus und Krieg bei Weitem nicht allein Sache der viel gefeierten „Männer des 20. Juli“ war;
  • dass Faschismus, Rassismus und Antisemitismus in der Bundesrepublik nie verschwunden waren, wie es die Erzählung von der Entnazifizierung nahe legen sollte.
  • dass der Schwur von Buchenwald immer noch aktuelle Gültigkeit hat:

Nie wieder Faschismus - Nie wieder Krieg!

Aufruf im pdf herunterladen, weiterlesen und bitte weiter verbreiten :-)

Privatisierung: Kritik kann nicht harsch genug sein Gastbeitrag beim Stadtmagazin 361°|Aschaffenburg

„Stell dir vor – das Klinikum wollte anbauen und die Angestellten sollten das mit Lohneinbußen bezahlen!“ Nein, das Publikum vor einer Woche auf dem Aschaffenburger Marktplatz wollte sich ein solche vom ver.di Gewerkschaftssekretär rhetorisch als empörende Fiktion dargestellte Situation nicht vorstellen. Aber sie war und ist gar keine Fiktion. Das wurde schon im Main-Echo-Bericht über die Stadtrats-Diskussion zur Auslagerung der Wäscherei vom 16.09. deutlich. Demnach verwies Alt-OB Herzog „auf den notwendigen Neubau der Kinderklinik: Hier lasse sich das gesparte Geld gut anlegen.“ Heute am 29.09. lesen wir, dass es natürlich – wie von den KI-Stadträten befürchtet, weil bei jeder Auslagerung so üblich – darum geht, die freigesetzten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für geringeren Lohn neu einzustellen (fire and hire). Und Neubauten am Klinikum sind definitiv auch angekündigt. Also: Umstrukturierung auf Kosten der Löhne. Knallhart. In der Stadtratssitzung und in Kommentaren hat man sich an Stil und Ton der Kritik abgearbeitet statt auf die zugrunde liegenden Fakten der Argumentation einzugehen.

Wie ist es um die derzeit gefeierte Unabhängigkeit der regionalen Monopol-Tageszeitung bestellt, wenn es um Kritik an der städtischen Administration geht? Die Framing- und Kommentar-Reflexe ihres Stadtrats-Chronisten schlagen regelmäßig pro Stadtverwaltung aus. Demnach wären also Kritik an den Schritten hin zu weiterer Privatisierung arrogant, Holzhammer-mäßig, und klar – populistisch. Die Kritik an Privatisierung kann aber nicht harsch genug ausfallen, wie im Bericht „Wirbel wegen Umstrukturierung im Klinikum“ (Main-Echo, 30.09.2020) bestätigt: Das Ausgliedern von Teilen des Klinikums geschieht unter rein wirtschaftsliberalen, betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten.

In den 90er Jahren zog bekanntlich die „Neue Steuerung“ mit betriebswirtschaftlich ausgerichtetem Umbau in die öffentlichen Verwaltungen ein. Übrigens initiiert und vorangetrieben von Seiten der grünen Partei. Von linker Seite wie z. B. der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, auch von der einen oder anderen Gewerkschaft, gab es von Anfang an harsche Kritik am neoliberalen Kurs. Wirtschaftswissenschaftler wie Prof. Dr. Huffschmidt (Herausgeber: Die Privatisierung der Welt: Hintergründe, Folgen, Gegenstrategien) wiesen darauf hin, dass schon die Änderung der Rechtsform öffentlicher Betriebe in (g)GmbHs ein erster Schritt der Privatisierung ist. Privare (lat.) heißt bekanntlich rauben, dem öffentlichen Zugriff entziehen. Solche Kritik wurde damals schon von interessierter Seite gerne als „populistisch“ vom Tisch gewischt. Was heißt hier „populistisch“? Es geht um die Interessen der abhängig Beschäftigten. Punkt.

Im Zuge der (Teil-)Privatisierung auch des Aschaffenburger Klinikums wird z. B. der ganzheitliche Charakter eines kommunalen Versorgungssystems wie z. B. ein Klinik-Organismus glatt übergangen, die öffentliche Kontrolle hinter wettbewerbsrechtlichen Schranken verwiesen, die bei Änderung der Rechtsform entstehen. Alles in Allem ein Beispiel skrupellosen Ausverkaufs öffentlicher Einrichtungen.

Da vom „Holzhammer“ die Rede war: Der Ober-Hammer bleibt doch das Festhalten der Stadtoberen an den neoliberalen Instrumenten wie Outsourcing, Umstellung öffentlicher Verwaltung auf Kosten- und Leistungsrechung bzw. Input-Output-Fixierung, Öffnung der Daseinsvorsorge für den privaten Markt (Grundstücksverkäufe, Stadt-Marketing, Umwandlung der Rechtsform öffentlicher Betriebe im ÖPNV- und Energie-Bereich etc.). Das soll in der Tat nichts anderes bewirken als Kostenersparnis mit Hilfe von Dumping-Löhnen und Verkauf öffentlichen Eigentums. Wie teuer eine solche „Kostenersparnis“ durch Outsourcing sein kann, haben z. B. die Offenbacher erfahren mit dem Verkauf der Bewirtschaftung ihrer Schulgebäude. 2019 wurde der PPP-Vertrag beendet mit der Aussicht, „dass zukünftig weniger Kosten für Strom, Gas, Wasser und Personal anfallen werden – alles in allem eine Einsparung von 5,1 Millionen Euro jährlich.“

Attac Aschaffenburg bleibt dabei: Die Welt ist keine Ware! Öffentliche Versorgung muss zurück in die öffentliche Hand, und zwar nicht nach betriebswirtschaftlichem Prinzip sondern steuerfinanziert und nach den Erfordernissen der öffentlichen Bedürfnisse. Das nennt man solidarische Daseinsvorsorge. Wohlgemerkt, es geht nicht darum, nach keynesianischer Manier einfach nur Milliadenkredite aufzunehmen und sich bis zum Sankt-Nimmerleinstag unter die Knute des Schuldendienstes für Gläubiger-Banken zu stellen. Nein, es geht um echte Steuerfinanzierung. Das ist noch lange nicht revolutionär und wäre „nur“ ein kurzfristiger Schritt zur Verbesserung der breiten Lebenslagen. Die oft verbreitete Meinung, dass es „den Leuten“ schlecht gehen muss, um sich für politische Ziele zu mobilisieren, kann aus den Erfahrungen der Sechziger-, Siebziger- und Achzigerjahre nicht bestätigt werden. Wer jetzt reflexartig die Frage stellt, in welche Tasche zu greifen sei bei derzeit rückläufigen oder stagnierenden Reallöhnen, der sei an den Ausspruch des ehemaligen Bundesministers und späteren Attac-Promi Heiner Geißler (CDU!) erinnert: “Wir haben auf der Erde Geld wie Dreck. Es haben nur die falschen Leute.”

Reinhard Frankl

Der Artikel ist eine erweiterte Überarbeitung des Leserbriefes, der am 30.09.2020 im MAIN-ECHO veröffentlicht wurde.

Leserbrief im MAIN-ECHO

Atttac & Casino zeigen: WER RETTET WEN? - RELOADED

Wieder ein "Film von unten" von den bekannten Machern Leslie Franke und Herdolor Lorenz (79 Min.).
Alle Welt redet von der „Corona-Krise". Doch die Eindämmungsmaßnahmen sind nur ein Brandbeschleuniger. Die Weltwirtschaftskrise hatte schon im Dezember 2018 begonnen, als Finanzderivate fünf Billionen Dollar vernichteten - das sind die Ausgaben des deutschen Bundeshaushalts für 12 Jahre! Die industrielle Produktion rutschte weltweit sogleich ins Minus. Satyajit Das, Finanzexperte und Protagonist des Films „Wer rettet Wen?": „Covid 19 ist angesichts der spekulativen Immobilien-preise, des Bankensystems und der wachsenden Schuldenberge nur eine Stecknadel, die in eine riesige Blase sticht."

Lasst uns verhindern, dass die Masse der abhängig Beschäftigten wieder für die Verursacher der Krise, nämlich für die superreichen Kapitalanleger und Mächtigen zahlen müssen! Der Film „Wer Rettet Wen?" zeigt eindringlich, wie das in der letzten Krise geschah. Wer seine Geschichte nicht versteht, läuft Gefahr, sie noch einmal tragischer zu wiederholen.

Am Montag, 21. September, 20:30 Uhr im Casino,
Aschaffenburg, Ohmbachsgasse 1
: Wer rettet wen? Reloaded

Attacies aus Aschaffenburg begleiten die Vorstellung und bieten eine kurze Aussprache an.

Regulärer Eintritt 10,50 Euro; Unter Vorlage des attac-Gutscheins: 5,- Euro

Zum Herunterladen, Aushängen und Weitergeben: Flugblatt (A4) und "Zwei auf einem"(A5)

 

75 Jahre: Hiroshima und Nagasaki mahnen

Anfang August jährten sich zwei besonders wichtige Tage zum 75. Mal: Die Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten auf der Stelle, bis zum Ende des Jahres starben mehr als 200.000. Eine Unterscheidung zwischen Zivilpersonen und Soldaten machte die Bombe nicht. Und viele Opfer der Atombombenabwürfe leiden noch bis heute unter den Folgen.

Diese Opfer mahnen uns, die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen zu erkennen und für eine Welt ohne Atomwaffen einzustehen! Auch das ist ein Grund, warum sich unter den vielen Befürwortern des 2017 verabschiedeten UN-Atomwaffenverbots so viele Überlebende befinden. Das UN-Atomwaffenverbot benötigt mittlerweile nur noch 11 weitere Ratifizierungen, damit es in Kraft treten kann.

Hier auf Gleis vier am Aschaffenburger Hauptbahnhof sollte das Großflächenplakat hängen, das unser Attac-Mitglied gesponsert hat. Es hing heute leider nicht da, also mussten wir fotomontieren ...

aktuelles

Kundgebung: 75 Jahre Befreiung
von Faschismus und Krieg

Als Esther Bejarano, die als Mitglied des Mädchenorchesters Auschwitz überlebt hat, am 30. April 2014 mit ihrer „Microphone-Mafia“ bei uns in Aschaffenburg zu Gast war, machte sie deutlich: „Die Mahnung ‚Wehret den Anfängen!’ ist längst überholt!“ Nicht nur, dass Nazis in Deutschland wieder morden und in Parlamenten sitzen, 75 Jahre nach Kriegsende ist auch der Frieden wieder bedroht. Die unter neoliberalem Hochdruck globalisierte Welt verstetigt Krieg als Mittel der Außenpolitik und zeigt neue Formen der Gewalt und Verletzlichkeit. Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter, die durch die industrielle Produktionsweise erzeugte Klimakrise, die profitorientierte Zerstörung der Ernährungsgrundlagen und der unersättliche Kampf um Land und Rohstoffe nehmen immer bedrohlichere Formen an. Die von der WHO ausgerufene Corona-Pandemie wird - begleitet von medialem Trommelfeuer - genutzt, autoritäre Strukturen zu schaffen und Ungleichheit zu zementieren. Auch Nationalisten versuchen, mit ihrer miesen Propaganda auf Verunsicherungen aufzusetzen. Mit den schrittweisen Aufhebungen des gesellschaftlichen Lockdowns atmet die Gesellschaft spürbar auf. Wie groß erst muss die Erlösung vor 75 Jahren auch in unserer Stadt gewesen sein. Sie war schon am 3. April von amerikanischen Truppen unter großen Verlusten eingenommen worden. Nun am 8. Mai aber hatte auch das Hitler-Regime endlich kapituliert und Deutschland war frei von Krieg und faschistischer Herrschaft.

Anlässlich dieses großen Gedenkens lädt Attac Aschaffenburg-Miltenberg ein zu einer
Kundgebung am Freitag, den 8. Mai 2020
um 17:30 Uhr auf dem Wolfsthalplatz

Es gelten die herrschenden Abstands- und Hygienebestimmungen. Max. 50 TN erlaubt.
Bringt bitte passend zum Anlass weiße Fahnen mit!

Aufruf im pdf herunterladen


Für Versammlungsfreiheit -
Auf die Straße am 1. Mai!

Nach dem Motto „Grundrechte heißen Grundrechte, weil sie immer gelten“ (H. Prantl) beschlossen Attac AB-MIL, die Interventionistische Linke AB und die Kommunale Initiative (KI), am 1. Mai auf die Straße zu gehen, und zwar im Format einer Fahrrad-Demo - natürlich unter Berücksichtigung geltender Abstandsregeln und des gebotenen Infektionsschutzes.

Treffpunkt: Stiftsplatz Aschaffenburg, 11:00 Uhr,
11:15 Uhr Stadtrundfahrt
12:00 Uhr Abschluss am Stiftsplatz

Unterstützung kam bisher von der „Seebrücke“ und dem Aschaffenburger Klimabündnis.

Aufruf (Flugi) herunterladen

ACHTUNG: Laut Bescheid vom 27.04.2020 dürfen max. 50 Personen mit Mund-Nasenschutz unter Einhaltung des Abstands von 1,50 m und Angabe ihrer persönlichen Daten teilnehmen.


Ostermarsch 2020 - andere Formen

Aufgrund der ausgerufenen Pandemie und der sich daraus ergebenden Auflagen, die unsere Grundrechte drastisch beschneiden, ist eine Durchführung von Veranstaltungen oder Demonstrationen derzeit unmöglich. Die Organisatorinnen und Organisatoren der Ostermärsche 2020 wollen aber nicht, dass den Menschen damit jegliche Möglichkeit genommen wird, wie seit 60 Jahren immer zu Ostern, ihre friedensbewegten und antimilitaristischen Anschauungen in die Öffentlichkeit zu tragen. Vielfältige Formen wie das geschehen kann, sind möglich (s. Bild). Ein Attac-Redebeitrag, wie er zum diesjährigen Aschaffenburger Ostermarsch möglich gewesen wäre, ist hier nachzulesen.


#LEAVENOONEBEHIND

Über 70 Menschen aus Aschaffenburg und Umland beteiligen sich an bundesweiter "Seebrücke"-Aktion - PE von Seebrücke Aschaffenburg

 

Tausende Menschen beteiligten sich gestern bundesweit am Seebrücke-Aktionstag #leavenoonebehind, bei dem auf die Lage von Geflüchteten an den Außengrenzen Europas und auf den griechischen Inseln hingewiesen werden sollte. In den Lagern auf den griechischen Inseln müssen weiterhin über 40.000 Menschen unter katastrophalen Bedingungen ausharren und sind bei völlig unzureichenden hygienischen Bedingungen Infektionskrankheiten wie Corona schutzlos ausgesetzt.

Auch in Stadt und Landkreis Aschaffenburg verliehen über 70 Menschen im Rahmen einer Facebook-Foto-Aktion ihrem Protest auf kreative Weise Ausdruck und bewiesen, dass auch in Kontaktsperre-Zeiten zivilgesellschaftliches Aufbegehren möglich ist.

Auf bemalten Schildern wiesen die Teilnehmer*innen auf die katastrophale humanitäre Lage von Flüchtlingen hin und forderten die Bundesregierung u.a. dazu auf, die Menschen aus den Lagern endlich zu evakuieren und in Deutschland aufzunehmen.

(Link zur Fotostrecke: https://www.facebook.com/pg/Solidarity-City-Aschaffenburg-Seebr%C3%BCcke-Aschaffenburg-372680570121003/photos/?tab=album&album_id=389503168438743

Über 140 deutsche Städte haben schon lange ihre Aufnahmebereitschaft signalisiert, aber das die Bundesregierung und das Bundesinnenministerium verweigern weiterhin jede humanitäre Hilfe.

Indes nähert sich auch die EU-Kommission immer mehr der Politik rechts-autoritärer europäischer Regierungen an und nimmt weiterhin sehenden Auges und tatenlos viele Tote an den Aussengrenzen Europas in Kauf.

Wir werden auch in Zukunft unsere Stimme gegen diese unmenschliche Politik erheben.

Auch der Aschaffenburger Stadtrat, der die Stadt AB zum Sicheren Hafen erklärt hat, darf nicht schweigen und muss zusammen mit den anderen aufnahmewilligen Kommunen den Druck auf Länderregierungen und den Bund erhöhen, damit die betroffenen Menschen endlich aufgenommen werden können


 Attac und Casino zeigen: Der marktgerechte Mensch

9. März 2020, 18:45, Casino Aschaffenburg, Ohmbachsgasse 1
100 Min., Regie: Leslie Franke, Herdolor Lorenz (Der marktgerechte Patient)
Eintritt regulär: 10,50 Euro, mit attac-Gutschein: 5,- Euro
In »Der marktgerechte Mensch« weitet das Regie-Duo Franke-Lorenz nun den Blick aufs große Ganze. Wo Arbeit prekär ist und die Zukunft immer weniger planbar, lautet diesmal die Quintessenz, gerät das soziale Gefüge in gefährliche Schieflage. Am Ende weisen sie auf einige positive Beispiele hin – utopische Gegen­entwürfe, die auf sozialverträgliche Arbeit setzen.
Plakat herunterladen

Attac AB-MIL ist Mitglied im Klimabündnis Aschaffenburg

Das Klimabündnis Aschaffenburg wurde vor ca. einem Vierteljahr von verschiedenen Organisationen und Einzelpersonen gegründet. Erste Aktionen waren die Beteiligung mit einer Fahrraddemo im Rahmen des Klimastreiktages im November 2019 und die Veranstaltung der Podiumsdiskussion „Wie weiter mit dem Klima-Aktivismus“ im Dezember 2019. Weitere Aktionen und Maßnahmen sind bereits in Planung, wie etwa die Beteiligung an dem kommenden Klimastreiktag am 24.04.2020 und die Adressierung konkreter Forderungen an kommunale Politik und Verwaltung.
Als Grundlage der weiteren Bündnisarbeit wurde von den Bündnispartner*innen nun ein gemeinsames Selbstverständnis verabschiedet. Demnach besteht Einigkeit in der Überzeugung, dass der dringend erforderliche ökologische Wandel letztlich nicht ohne einen grundlegenden ökonomischen System-Wandel und die Überwindung des rein auf privatwirtschaftlichen Profit orientierten Wirtschaftssystems herzustellen ist. Das Fortschreiten der Klimakrise erfordert aber ein sofortiges Handeln, auch unter den herrschenden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, durch Einflussnahme auf Politik und Gesellschaft und nach dem Grundsatz „think global, act local“.

Das Klimabündnis Aschaffenburg ist parteienunabhängig und arbeitet hierarchiefrei. Unvereinbar mit dem Selbstverständnis des Bündnisses sind alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, wie faschistische, nationalistische, rassistische, antisemitische, islamophobe, homophobe oder sexistische Positionen.

Zu den Bündnispartner*innen gehören Animal Rights Watch, Attac, Foodsharing, Interventionistische Linke, Kommunale Initiative, Künstler*innen-Klima-Gruppe, Rise up for Rojava sowie Einzelpersonen.

Wir sind offen für alle, die unsere Ziele und unser Selbstverständnis teilen und in unserem Bündnis aktiv werden möchten. Das Klimabündnis Aschaffenburg trifft sich regelmäßig jeden 3. Donnerstag im Monat (nächster Termin: 19.03.) ab 19.00 Uhr in den Räumen des Stern e.V., Platanenallee 1 in Aschaffenburg.

E-Mail-Kontakt: Klimabuendnis-aburg@web.de

Hier der Selbstverständnis-Text zum Herunterladen

Holocaust-Gedenktag - "Der Zug war  ... abgefahren!"

Unter diesem Titelluden das Bündnis gegen Rechts und Attac Aschaffenburg-Miltenberg ein zum Gedenken an die Opfer von Faschismus und Holocaust. Bericht s. www.bgr-ab-mil.de und www.361aschaffenburg.org


9.11.: Nichts ist vergeben,
nichts ist vergessen!

Bericht/Dokumentation s. website BgR


Gemeinnützigkeit: Petition unterschreiben


Freitag, 11.10., GEMEINSAM ROJAVA VERTEIDIGEN! GEMEINSAM GEGEN FASCHISMUS, RASSISMUS UND ANTISEMITISMUS

Zwei Ereiginsse, ein Protest.
Faschismus hat mehrere Gesichter. In der Türkei erleben wir, wie einerseits die Gesellschaft faschisiert wird und andererseits entgegen jedem internationalen Recht großosmanische Expansionsinteressen zur Invasion kurdisch-syrischer Gebiete führen. Hier in Deutschland kann aus einem braunen Sumpf aus salonfähig gemachter AFD und rechten Netzwerken, die mit Unterstützung des Verfassungsschutzes aufgebaut wurden, eine Gräueltat nach der anderen passieren, die inzwischen auch offen antisemitisch motiviert sind.
Deshalb: Heraus mit dem Protest auf die Straße!
TREFFPUNKT: 11.10., 18.00Uhr, Herstallstraße Ecke Steingasse, anschließend Demozug mit Zwischenkundgebung am Wolfsthalplatz und Abschlusskundkundgebung an der City-Galerie Eingag Schöntal.
s. RÜCKBLICK

20.09.: Attac Aschaffenburg unterstützt den Klimastreik

Fridays for Future (FfF) ruft am 20. September zum weltweit dritten globalen Klimastreik auf. Anders als bisher richtet sich der Aufruf nicht nur an Schüler*innen, Studierende und Azubis, sondern an alle Generationen, Umweltverbände, Sozialverbände, Vereine und auch Unternehmen. Wir unterstützen den Streik und rufen ebenfalls zur Beteiligung an den lokalen Aktionen auf.

Flugblatt von Attac Aschaffenburg-Miltenberg zum Klimastreik in Aschaffenburg

29.06.: Busfahrt zur Friedensdemo nach Ramstein

Wir meinen, es kann nicht beim Schauen von youtubes à la  Rezo bleiben. Wir verstehen seine Kritik an der Air Base Ramstein als Bestätigung unserer jahrelangen tatkräf­tigen Unterstützung der Kampagne  „Stopp Air Base Ramstein - Keinen Drohnenkrieg!“.

Deshalb laden wir auch dieses Jahr ein zur Busfahrt zur Friedensdemo nach Ramstein

Samstag, 29 Juni, Treffpunkt 9:15 Uhr
Ecke Goldbacher Strasse - An der Lache
(gleich neben BAB-Anschluss AB-Ost).
Der Bus kommt aus Würzburg. Abfahrt A’burg 9:30 Uhr

Ticket: 5,- €/Person – Zuschüsse gibt Attac Aschaffenburg-Miltenberg

Wir bieten keinen Vorverkauf an, sondern bitten euch am/im Bus zu bezahlen.

Deshalb:  bitte verbindlich anmelden (hat bisher immer gut funktioniert).
Die Reihenfolge der Anmeldung zählt.

Anmeldung: 06029/6300 (Karl-Ernst) oder friedenstrommler@gmx.de

Aufruf der Kampagne Stopp Air Base Ramstein zu den Protestaktionen 2019 gegen Krieg und Drohnentod

Info-Blatt zur Busfahrt(pdf) herunterladen


Ein anderes Europa ist möglich!

Nein, einen Europa-Kongress konnten wir in Aschaffenburg nicht veranstalten. Aber die Veranstaltung mit Peter Wahl im voll besetzten Tagungsraum2 des Martinushauses war ein Beitrag zum EU-Wahl­kampfvor Ort, wie ihn wohl keine Partei bringen kann. Pointiert kritisch, überparteilich, aber nicht unparteiisch, was linke, globalisierungskritische Sichtweisen angeht.

Nicht verschwiegen wurde, dass viele unserer sozialen Schieflagen, wie z. B. die Agenda 2010, ihren Ausgangspunkt oder zumindest einen verstärkenden Kick in der Lissabon-Agenda haben sowie in weiteren EU-Verträgen und Richtlinien erfahren.

Die EU-Wahl und der dazugehörige Wahlkampf stehen bevor. Klarwurde, dass das Gerede von einer Schicksalswahl nicht zutrifft und anderen Interessen entspringt.

Für Interessierte gibt es hier die Power-Point-Folien zum Herunterladen.

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Dokumentation Aschaffenburger Ostermarsch 2019

Zusammen mit den Friedenstrommlern und der KAB-Betriebsselsorge rief Attac Aschaffenburg-Miltenberg auch dieses Jahr unter der Überschrift
ABRÜSTEN STATT AUFRÜSTEN - Nein zum Krieg! Verbot aller Atomwaffen! Entspannung jetzt!
zum Ostermarsch auf.

Hauptredner war Joachim Guilliard, Heidelberg, Publizist und Friedensaktivist

Redebeiträge, Bilder, Videos ...


Berichte vom Friedensratschlag 2018

http://www.friedensratschlag.de/?Startseite

Audioaufnahmen (rf):
Das Gespenst der Multipolarität - Was den Westen wirklich an Russland stört - Reiner Lauterbach, Journalist (Polen)

"Bildung statt Aufrüstung!", Marlis Tepe, Bundesvorsitzende der GEW, auf dem Eröffnungspodium


9.11.1938 – 9.11.2018

Der Schoß
ist fruchtbar noch ...

zum 80-jährigen Gedenken an die Reichs­pogromnacht luden ein
Attac Aschaffenburg, das Bündnis gegen Rechts und die Friedenstrommler


Antikriegstag 2018 in Aschaffenburg

im Rückblick dokumentieren wir Redebeiträge und ein paar Bilder einer gelungenen Gedenkstunde in der Innenstadt von Aschaffenburg.


Flugblattverteilung auf dem Fest "Brüderschaft der Völker"

Aus dem Verteilerprotokoll eines Attac-Mitglieds:
"Verteilung ab ca. 21.30 Uhr vor dem Pfadfinderzelt:
Flugblatt wurde von ca. 20 % der Vorbeikommenden gern genommen, von wenigen abgelehnt. Zwei Sicherheits-Leute in grüner Uniform und SD-Button am Ärmel fordern mich auf, mit den Flugblättern den Platz zu verlassen. Nach Rückfragen: SD steht im Dienst des Stadtjugendrings und vertritt für ihn das Hausrecht auf dem Festplatz. Flugblätter dürfen nicht verteilt werden, da sie nicht im Vorfeld genehmigt wurden. Das Verbot gilt auch für diese Flugblätter, obwohl ich geltend mache, dass die Flugblätter lediglich Solidaritätsbekundungen beinhalten und den politischen Anspruch des Solidaritätsfestes sogar bekräftigen.
Auf meine Bitte hin wird der zu dem Zeitpunkt verantwortliche Vertreter des Stadtjugendrings, Dominik Strasser, herbei gerufen, der mit Hinweis auf sein Hausrecht die Aufforderung des SD wiederholt. Ich folge der Aufforderung und verteile nunmehr die Flugblätter neben der Zufahrtsstraße beim Kreisel und nach Dunkelwerden im Laternenlicht an der Weggabelung weiter oben."

Wir fragen: Im Flugblatt wird mit keinem Wort die DITIB erwähnt. Es werden vielmehr Forderungen aufgestellt, von denen wir ausgingen und ausgehen, dass sie von 95 Przent der teilnehmenden Organisationen unterstützt werden. Wovor hat die Veranstalterin Angst, wenn sie die Verteilung dieses Flugblatts nicht duldet? Außerdem: Wie ist das mit Meinungs- und Pressefreiheit auf einem Fest, das mal als politisches Fest der Vereine begann?

Flugblatt ansehen/herunterladen


Öffentliche Veranstaltung von Attac, DIE LINKE, Kommunale Initiative (KI), SPD OV AB-Stadtmitte, Bündnis gegen Rechts

Fest Brüderschaft der Völker ohne Kriegstreiber!

Dienstag, 29. Mai, 18:30

Stadthalle Aschaffenburg, K2

Flugblatt herunterladen


CETA - schon vom Tisch?

Vortrag und Gesprächsrunde mit Dr. Wolfgang Kessler und LandtagskandidatInnen

15. Juni 2018, 19:00 Uhr, Martinushaus Aschaffenburg, Treibgasse 26

Flugblatt mit Erläuterungstext herunterladen


Demokratie erhalten - STOP TTIP!

Attac Aschaffenburg-Miltenberg ist Mitglied im lokalen Bündnis "Demokratie erhalten - STOP TTIP!" - Flyer herunterladen

Redebeitrag von R. Frankl am Aktionstag gegen die Freihandelsabkommen, 18.04.2015 in Miltenberg (Main)