Wieder 4 Milliarden für die Atomindustrie

Der Bezirksverband CSU- Arbeitskreis Umwelttechnik täuscht Öffentlichkeit um Atomindustrie rein zu waschen

Es hat schon fast Tradition, dass ich mich auf Leserbriefe des Herrn Dipl. Ing. Koch beziehe und einen Leserbrief schreiben muss, um seine Vernebelungsbemühungen aufzudecken, mit denen er eifrig die Taten der Atomindustrie kaschieren will. Hier sein/mein neustes Werk:

Typisch für die Leserbriefe des Herrn Dipl. Ing. Koch sind seine Vernebelungen und Verharmlosungen zu den Taten der Atomindustrie.

Auch hier erfolgt wieder eine Mischung von Begriffen. So steckt hinter seinem Satz "Schwach- / mittelaktive Abfälle zum Beispiel aus "Krankenhäusern, oder Laboren..." die Tarnung das die Atomindustrie nichts damit zu tun habe.
Falsch:  Den Betriebsbüchern zufolge, landeten von 1967 bis 1978 insgesamt 124.494 Fässer mit „schwachradioaktiven“ (10 Prozent enthalten in Wahrheit mittelradioaktiven Müll in einem Betonmantel) und
1.293 Fässer mit mittelradioaktiven Abfällen aus Atomkraftwerken- Forschungszentren, -industrie, Atommüllsammelstellen und der Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe im Salzstock, darunter lecke und
korrodierte Fässer, flüssige Abfälle, rund 28 Kilogramm Plutonium sowie mindestens 94 Fässer mit kugelförmigen Brennelementen aus dem Versuchsreaktor AVR im Kernforschungszentrum Jülich.
„Entsorgt“ wurden in der Asse auch Gifte wie Arsen, verstrahlte Tierkadaver und selbst die radioaktive Asche von Leichenteilen zweier 1975 bei einem Unfall im AKW Gundremmingen ums Leben gekommener Techniker. Proben, die Aufschluss über die tatsächlich im Berg liegenden Nuklide geben
könnten, gibt es bisher keine. Zum Stichtag 1.1.1980 lagerte in der Asse eine Aktivität von etwa 7,8 Billiarden Becquerel. 90 Prozent davon stammen aus der Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe, die wiederum vor allem mit abgebrannten Brennstäben aus Atomkraftwerken gefüttert wurde. Zählt man die direkt in die Asse verfrachteten Betriebsabfälle der AKW hinzu, sind die vier Atomkonzerne EnBW, Eon, RWE und Vattenfall für 86 Prozent der gesamten Strahlungsmenge verantwortlich.
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), seit 2009 für die Asse zuständig, soll die unterirdische Atom-Altlast jetzt sichern, weil das Bergwerk einsturzgefährdet ist, die radioaktive Lauge das Grundwasser zu verseuchen droht, ja eindringendes Wasser chemische Reaktionen bis hin zu Chlorgasexplosionen auslösen könnte.
Die Kosten der Maßnahmen, bis zu vier Milliarden Euro, müssen jetzt die SteuerzahlerInnen tragen, nachdem CDU/CSU, SPD und FDP eigens das Atomgesetz umgeschrieben haben.

Es liegt nahe, das Herr  Dipl. Ing. Koch seinen  Leserbrief in Stil und Sachlichkeit  zum Gefallen der Atomindustrie geschrieben hat. Diese Konzerne werden sich seinem "Bezirksverband CSU- Arbeitskreis Umwelttechnik" als dankbar erweisen.


Dipl. Ing. Heinz Klein  Hanauer Landstr.78 63796 Kahl

Prof. Töpfer indirekt gegen Staudinger

Stoppt diese Klimagasverteilung

mit einem Plakat mit dieser Forderung besuchte die Bürgerinitiative Stopp Staudinger eine Veranstaltung mit Prof. Klaus Töpfer. In seiner Rede sprach sich der den ehemalige Exekutiv-Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) und  dem jetzigen Professor für Umwelt und nachhaltige Entwicklung an der Tongji- Universität in Shanghai indirekt gegen Staudinger Block 6 aus.

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Bericht über den Filmabend am 20.1.2010

In einer gut besuchten Veranstaltung sahen wir den Dokumentarfilm von  Martin Keßler,  über das Weltsozialforum in der Amazonasstadt Belém und den Kampf der Indigenas gegen die Zerstörung des Amazonas-Urwaldes.
 Inhalt: Zwei Tage war Indianerhäuptling José Carlos vom Stamm der Arara  unterwegs, um aus seinem Urwalddorf Terra Wanga in die nordbrasilianische Millionenmetropole Belém zu gelangen, zum Weltsozialforum. Dafür hat er die Reisaussaat verschoben, Frau und Kinder zurückgelassen, doch schließlich geht es um die Zukunft seines Dorfes, wie er uns berichtet. Denn wenn „Belo Monte“, der grösste Staudamm Brasiliens, tatsächlich gebaut wird, sitzt sein Dorf künftig auf dem Trockenen, abgeschnitten vom lebensspendenden Wasser des mächtigen Xingu – Flusses, den die Indianer von altersher als Gott verehren. Insgesamt  über 10000 Quadratkiliometer Urwald sollen in dem riesigen Stausee versinken, Tausende Indianer und Flussbewohner umgesiedelt werden. „Helfen kann uns nur noch internationale Unterstützung“, sagt José Carlos, „deswegen sind wir hier“.

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Der Tanz um das goldene Kalb kostet Energie und führt in die Katastrophe!

Aufsatz von Heinz Klein

... Diese Entwicklung kam nicht durch unabänderliche Naturgesetze zustande, sondern wird gesteuert durch die  Zwänge der Kapitalverwertung mit der Folge, dass Naturreichtümer wie Wälder, Öl-, Gas- und Kohlevorkommen industriell ausgebeutet werden und dieses Tun vertuscht, verharmlost und die Last den nächsten Generationen aufgebürdet wird. ...

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Test

Ergebnis Klimakonferenz bewirkt Aufruf zu zivilem Ungehorsam

Als „reine Farce“ bewertete das globalisierungskritische Netzwerk Attac die Ergebnisse des UN-Klimagipfels. „Kopenhagen war höchstens in Bezug auf das Ausmaß seines Scheiterns ein historischer Gipfel“, erklärte Attac-Klimaexperte Chris Methmann. „Dies nun mit einem Formelkompromiss noch als Fortschritt verkaufen zu wollen, ist ein Schlag ins Gesicht der Milliarden Menschen, die unter den Folgen des Klimawandels leiden werden, ohne etwas zu seinen Ursachen beigetragen zu haben.“

 

Aufruf zu zivilem Ungehorsam

 

Erfreulich nannte Attac-Klimaschützer Hendrik Sander dagegen, dass sich in Kopenhagen erstmals eine globale Klimabewegung bisher unbekannter Stärke gezeigt habe. „Während die offizielle Klimapolitik in einer tiefen Krise steckt, markiert Kopenhagen die Geburtsstunde einer Klimapolitik von unten.“ Die gewaltlosen Proteste zeigten, wie viele Menschen sich Stillstand, Ungerechtigkeit und falsche Lösungen bei Klimaverhandlungen nicht mehr gefallen ließen. „Gemeinsam werden wir weiterhin für ein ganz anderes Abkommen und Klimagerechtigkeit streiten“, kündigte Sander an.

Der Chef von Greenpeace International, Kumi<//font> Naidoo<//font>, ruft angesichts des gescheiterten Klimagipfels von Kopenhagen zu zivilem Ungehorsam auf. Kopenhagen sei ein Weckruf für die Zivilgesellschaft, dass der politische Druck allein nicht ausreiche, sagte Naidoo<//font> dem Nachrichtenportal „Spiegel Online". Man müsse „neue Formen des friedlichen zivilen Ungehorsams" finden. „Und wenn wir dadurch die Gefängnisse füllen", fügte der Chef der Umweltschutzorganisation hinzu.

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